18

Es gibt viele potentielle "THEMEN-KREISE", in denen Vereine und ehrenamtliche Helfer:innen aktiv werden können.


Themenkreis "Generationen"

Es gibt viele Ideen und vielseitige Aktionen, um verschiedene Generationen zusammen zu bringen.
z.B. Kinderweihnacht, Einkaufsdienste oder Malwettbewerbe usw.
Auf diesem Weg kann man das Ziel verfolgen alle Einwohner:innen des Ortes zu einem WIR zu vereinen und die gegenseitige Wertschätzung zu stärken.


Themenkreis „Öffentlicher Raum“

An jedem Sonntag zwischen Mai und September kann man z.B. einen bestimmten Straßen-Abschnitt in einem Ort sperren und den Kindern zur Verfügung stellen. Die ehrenamtlichen Nachbar:innen können dann in Absprache mit der Gemeinde selbständig die Straße sperren, die Straße säubern und sich um die zeitbefristete Aufstellung von Spielgeräten kümmern. Der öffentliche Treffpunkt „gesperrte Straße“ kann so zu einem regelmäßigen Highlight werden und bringt dadurch alle Schichten und Altersgruppen der Gesellschaft zusammen. Ein solches Konzept fördert das Miteinander.


Themenkreis „Nachhaltigkeit“

Aufräumen, Aufklären, Aufmerksam machen – Bringen Sie regelmäßig das Thema Müll aus der Schmuddelecke ins Rampenlicht und sorgen für Ordnung auf den Straßen in ihrem Ortsteil. Darüber hinaus können Sie Workshops in Kitas und in Schulen organisieren.
Auch selbstproduzierte Aufklärvideos mit und für Jugendliche fördern den Dialog und zeigen, dass soziales Engagement Spaß machen kann.


Themenkreis „Kultur & Sport“

Gesellschaftliche Verantwortung und Teilhabe sollte gerade auch Sportvereinen besonders am Herzen liegen. Eventuell kann man auch an ganz ungewöhnlichen Orten Sportstätten schaffen, deren Öffnungszeiten sich nach den Nutzer:innen und nicht nach der Uhr richten. Darüber hinaus sollte man immer solche Projekte voran bringen, die über das sportliche Miteinander hinauswirken.


Themenkreis „Vielfalt“

Mit diversen Aktionen wie Konzerten, einem Nachbarschaftskino oder den „Orts-Gesprächsrunden“ können engagierte Bürger:innen immer ein Zeichen für Frieden, Toleranz und Solidarität setzen.


 

17

Lebe jetzt und hier und warte nicht auf „bessere“ Zeiten, die vielleicht nie kommen werden.


Eine alte Legende erzählt, dass es da zwei Menschen gab, die überaus glücklich miteinander lebten. Sie waren zufrieden, mit dem was sie hatten und miteinander teilten. Ihre Liebe wuchs durch die Jahre ihres Zusammenlebens. Nichts und niemand konnte diese Liebe zerstören.

Eines Tages lasen sie in einem alten Buch, dass es da irgendwo, in weiter Ferne, vielleicht am Ende der Welt, einen Ort gäbe, wo unermessliches Glück herrsche. Ein Ort sollte dies sein, so sagte das alte Buch, an dem der Himmel die Erde küsst. Die beiden beschlossen, diesen Ort zu suchen. Der Weg war lang und voller Entbehrungen. Bald wussten sie nicht mehr, wie lange sie schon unterwegs waren; doch aufgeben wollten sie nicht. Fast am Ende ihrer Kraft, erreichten sie eine Tür, wie sie im Buch beschrieben war.

Hinter dieser Tür sollte es sich befinden: Das große Glück, das Ziel ihres Hoffens und Suchens. Welch eine Spannung war in ihnen – wie wird er aussehen, der Ort, an dem der Himmel die Erde küsst, der Ort, an dem ein solches Glück herrscht. Sie klopften an. Die Tür öffnete sich.
Sie fassten sich an der Hand und traten ein. Da standen sie nun – wieder mitten in ihrer Wohnung. Am Ende dieses langen Weges waren sie wieder bei sich zuhause angekommen.

Und sie verstanden:

Der Ort, an dem der Himmel die Erde küsst, ist der Ort, an dem die Menschen sich küssen.

Der Ort, an dem der Himmel die Erde berührt, ist der Ort, an dem Menschen sich berühren.

Der Ort, an dem der Himmel sich öffnet, ist der Ort, an dem Menschen sich füreinander öffnen.

Der Ort des großen Glücks ist der Ort, an dem Menschen sich glücklich machen.

Viel zu oft warten wir auf bessere Zeiten um glücklich zu sein. Wir vertrösten uns selbst auf später und vergeuden dabei unser Leben an irgendwelche zukünftigen Träume.

Wir sind hier, um glücklich zu sein!  Wir sind hier, um Liebe zu geben, sowie Liebe zu empfangen und dankbar für jeden schönen Tag zu sein.

Lebe jetzt und hier und warte nicht auf „bessere“ Zeiten, denn wer kann uns schon mit Sicherheit sagen, dass diese Zeiten kommen werden?

Der Ort des großen Glücks ist der Ort, wo Du glücklich bist!

"Netzfund" = Der Autor ist uns leider unbekannt.


 

16.

Sammlung ungeordneter Gedanken zum Thema NACHHALTIGKEIT


Das Bestreben, unsere Umwelt zu schützen und für nachfolgende Generationen zu erhalten, ist einerseits ein Zeichen von Weitsicht, andereseits auch von ökologischer Verantwortung. 
Wir müssen alle bestrebt sein, Ressourcen zu schonen, sie sparsam einzusetzen und schädliche Umweltauswirkungen so gering wie möglich zu halten.

Schauen wir uns die Welt an mit all den Problemen, mit denen wir uns derzeit konfrontiert sehen?

Schauen wir selbst genau hin, wo wir mit dazu beitragen, dass Ressourcen unnötig verbraucht werden?

Jeder Garten könnte ein botanisches Paradies sein, ein Idyll für alle Lebewesen, die wir in unserem Garten als „Partner“ brauchen.

Wie ist unser eigener ökologischer Fußabdruck im Vergleich zu dem, den die meisten von uns Jahr für Jahr hinterlassen.

Dienen wir selbst als Vorbild für wirklich nachhaltiges Denken, das quasi schon wieder als Modeausdruck in aller Munde ist – so als sei es heutzutage hip, wenn man sich NACHHALTIG auf „die Stirn“ schreibt. So wird mit dem Slogan „nachhaltig“ das Konsumverhalten bereits wieder angekurbelt und schlechtes Gewissen beruhigt.

Im Konsumdschungel ist kaum noch nachvollziehbar, welche Werbeversprechen glaubwürdig sind.

Machen wir unser Innenleben abhängig von materiellen Dingen?

Statistisch gesehen verbrauchen wir global derzeit die Ressourcen von 1,75 Erden im Jahr – Tendenz steigend.
Hierbei sind die Industrienationen traurige Spitzenreiter. Ein Umdenken ist unumgänglich und die Gebote zur Reduzierung von Energie und Rohstoffen sind ein Muss zum Erhalt unserer Erde für die nachfolgenden Generationen.
Wir machen uns auch schuldig den Nationen gegenüber, die für die Verschwendung der Ressourcen und die Verschmutzung unseres Planeten überhaupt nicht verantwortlich sind, aber mit den Konsequenzen des Raubbaus leben müssen.
Jeder einzelne von uns in den Industriestaaten macht sich im Prinzip mehr oder weniger schuldig!

Die Weltbevölkerung verbraucht durchschnittlich jährlich die Ressourcen von derzeit 1,75 Erden. Quatar ist Spitzenreiter mit jährlich 9,02 Erden, die USA verbrauchen 5,13, Australien 4,48, Deutschland 2,95 und Indien mit seiner gigantisch hohen Einwohnerzahl lediglich 0,76 Erden.

Schaffen wir es also, einigermaßen bewusst und diszipliniert zu leben?

Sicherlich können wir in vielen Lebensbereichen zum Einsparen von Ressourcen beitragen, wenn wir es wirklich wollten.

Es gibt viele Beispiele, wie jeder von uns im Kleinen seinen eigenen positiven Beitrag leisten kann:
Ob wir nun mit dem Fahrrad die Sonntagsbrötchen beim Bäcker kaufen, ob wir darauf achten, Online Shopping mit den bekannten Negativfolgen zu reduzieren, heimische Produkte zu kaufen und damit gleichzeitig die Erzeuger in unserer Region unterstützen, sowie durch die Einsparung von Transportwegen zur CO2 Reduktion beitragen.

Wir sollten dankbar sein für Arbeitsplätze in unserer Region und über unser Konsumverhalten – regional orientiert – stärken wir unsere Heimat.

Langfristig gesehen kommen wir überhaupt nicht an Konsumverzicht vorbei.
Die Preise für Energie und Güter schnellen in die Höhe. Konsumverzicht bzw. besser formuliert Konsumreduktion kommt unserem Geldbeutel und unserer Erde mit ihren begrenzten Ressourcen zugute.

Unsere Welt, wie wir sie noch in ihrer Schönheit vorfinden, sollte uns Genuss und Belohnung genug sein.

Wer keine saubere Luft, keine gesunden Wälder und kein sauberes Wasser mehr vorfindet, wird erkennen, was wirklich Wert hat und glücklich macht – und das werden die kommenden Generationen sein, wenn wir uns nicht besinnen, handeln und den Rückwärtsgang beim Konsumwahnsinn einlegen.


 

15.

WENN ICH MEIN LEBEN NOCHMALS ANDERS LEBEN KÖNNTE


Ich wäre im Bett geblieben, als ich krank war, anstatt zu glauben, dass die Welt ohne mich zusammenbrechen würde, wenn ich nicht an diesem Tag zur Arbeit gehe.
Ich hätte weniger gesagt und mehr gehört.
Ich hätte Freunde zum Abendessen eingeladen, auch wenn mein Teppich einige unbedeutende Flecken hatte oder die Farbe der Couch verblasst war.
Ich hätte Popcorn im ′′ guten ′′ Raum gegessen und mir viel weniger Sorgen um den Dreck gemacht, wenn jemand den Kamin anzünden wollte.
Ich hätte bei den Geschichten, die mein Vater über seine Jugend erzählt hat, genauer hingehört.
Ich hätte die „mehr“ Verantwortung mit meinem Mann geteilt.
Ich würde niemals darauf bestehen, dass die Autofenster an einem Sommertag geschlossen werden, weil meine Haare gut liegen.
Ich hätte vor dem Fernsehen weniger gelacht und geweint, als ich das Leben beobachtete.
Ich hätte mich auf das Gras gesetzt, auch wenn meine Kleidung davon Flecken bekommen hätte.
Ich hätte nie etwas gekauft, nur weil es praktisch war.
Anstatt mir zu wünschen, dass bald die neun Monate der Schwangerschaft vergehen würden, hätte ich jeden Moment geschätzt und verstanden, dass das Wunder, das in mir wuchs, meine einzige Chance im Leben war, Gott dabei zu helfen, ein Wunder zu vollbringen.
Wenn meine Kinder mich küssen würden, würde ich nie sagen: ′′ Jetzt nicht. Geh dir erst einmal die Hände zum Abendessen waschen ".
Es gäbe mehr: ′′ Ich liebe dich ". Mehr ′′ Sorry“.
Aber mehr als alles andere, wenn ich nochmals eine andere Chance hätte, würde ich jede Minute nutzen, um meinem Leben wirklich Aufmerksamkeit zu schenken, intensiver zu leben.
Hör auf, dich um unbedeutende Dinge zu sorgen. Schenke niemanden, der dich nicht mag, deine Aufmerksamkeit.
Fühle und schätze stattdessen die Beziehungen, die du mit denen hast, die dir und deiner Seele gut tun.

Jane Goodall


 

14

Am Weihnachtsbaum wachsen Träume

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pdf-Datei:  2021-12-15_LISA-Weihnachtsgeschichte_Am-Weihnachtsbaum-wachsen-Traeume_von_Marion-Schmickler-Weber


Entdeckt in: LISA - Weihnachtsgeschichte in LISA _ Nr. 51 vom 15.12.2021 _ Seite 12/13 _ von LISA-Leserin Marion Schmickler-Weber.

Um Erlaubnis für diese Veröffentlichung auf unserer Homepage wird nachgefragt bei:  

LISA-Chefredakteurin: Maria Sandoval

Leser-Service/Sekretariat: Barbara Batschauer

E-Mail: lisa@burda.com

Homepage: www.lisa.de


 

13

Das Blatt


Ich fragte das Blatt, ob es erschrocken war, weil es Herbst war und die anderen Blätter fielen.
Das Blatt sagte mir: "Nein. Während des ganzen Frühlings und Sommers war ich völlig lebendig.
Ich habe hart gearbeitet, um den Baum zu ernähren, und jetzt ist viel von mir im Baum. 
Ich bin durch diese Form nicht eingeschränkt.
Ich bin auch der ganze Baum, und wenn ich zur Erde zurückkehre, werde ich den Baum weiter nähren.
Ich mache mir also überhaupt keine Sorgen.
Wenn ich diesen Ast verlasse und zu Boden schwebe, werde ich dem Baum zuwinken
und ihm sagen: ,Ich werde dich sehr bald wiedersehen.´"
An diesem Tage wehte ein Wind, und nach einer Weile sah ich, wie das Blatt den Zweig verließ
und freudig tanzend zum Boden schwebte, denn als es schwebte, sah es sich bereits dort im Baum.
Es war so glücklich.
Ich senkte den Kopf und wusste, dass ich von dem Blatt viel zu lernen habe.

THICH NHAT HANH

Entdeckt in: happi-spirit - Sonder-Edition von happinez - www.happinez.de -  Nr.1/2022 – Seite 103 / Die Weisheiten des Thich Nhat Hanh

Der Text wurde identisch übernommen.

Die ausdrückliche Erlaubnis für die Veröffentlichung wurde mit E-Mail vom 08.11.2021 erteilt durch Frau Christiane Schönemann (Redaktionsleitung der happinez) - Bauer Special Interest KG, Burchardstr. 11, 20077 Hamburg 
E-Mail: Christiane.Schoenemann@bauermedia.comwww.bauermedia.com


 

12

Zeige Widerstandsfähigkeit durch Kunst, Freude, Vertrauen und Liebe.


Der Häuptling der Hopi-Indianer, White Eagle, äusserte sich vor einigen Tagen zur aktuellen Situation:

"Diesen Moment, den die Menschheit gerade erlebt, kann man als eine Tür oder ein Loch betrachten. 
Die Entscheidung, ob du in das Loch oder durch die Tür fällst, liegt bei dir. 

Wenn du 24 Stunden am Tag die Nachrichten konsumierst, mit negativer Energie, ständig nervös, pessimistisch, wirst du in dieses Loch fallen.
Aber wenn du die Gelegenheit ergreifst, dich selbst zu betrachten, über Leben und Tod nachzudenken, dich um dich selbst und andere zu kümmern, dann wirst du durch das Portal gehen.
Kümmere dich um dein Zuhause, kümmere dich um deinen Körper. Verbinde dich mit deinem spirituellen Zuhause. 
Wenn man sich um sich selbst kümmert, kümmert man sich gleichzeitig auch um alle anderen.

Unterschätze die spirituelle Dimension dieser Krise nicht. Nimm die Perspektive eines Adlers ein, der alles von oben sieht und einen weiten Blick hat. 
Diese Krise ist eine soziale Frage, aber auch eine spirituelle Frage. Die beiden gehen Hand in Hand.
Ohne die soziale Dimension verfallen wir in Fanatismus. Ohne die geistige Dimension verfallen wir in Pessimismus und Aussichtslosigkeit.
Du bist bereit, dich dieser Krise zu stellen. Hole deinen Werkzeugkasten und benutze alle Werkzeuge, die dir zur Verfügung stehen.

Lerne Widerstand am Beispiel der indigenen und afrikanischen Völker: Wir wurden und werden ausgerottet. Aber wir haben nie aufgehört zu singen, zu tanzen, ein Feuer anzuzünden und uns zu freuen.
Fühle dich nicht schuldig, wenn du in diesen schwierigen Zeiten glücklich bist. Traurig oder wütend zu sein, hilft überhaupt nicht. Widerstand ist Widerstand durch Freude!
Du hast das Recht, stark und positiv zu sein. Und es gibt keinen anderen Weg, dies zu tun, als eine schöne, glückliche und strahlende Haltung zu bewahren.
Es hat nichts mit Entfremdung (Unwissenheit über die Welt) zu tun. Es ist eine Strategie des Widerstandes.
Wenn wir die Schwelle überschreiten, haben wir einen neuen Blick auf die Welt, weil wir uns unseren Ängsten und Schwierigkeiten gestellt haben. Das ist alles, was du jetzt tun kannst:
- Gelassenheit im Sturm
- Ruhe bewahren, jeden Tag beten
- Mache es dir zur Gewohnheit, dem Heiligen jeden Tag zu begegnen.
Zeige Widerstandsfähigkeit durch Kunst, Freude, Vertrauen und Liebe.

Häuptling der Hopi-Indianer, White Eagle 9. Juli 2021 

(Der Text wurde aus Facebook kopiert ... ob er wirklich von White Eagle stammt und ob es ihn wirklich gibt - WIR wissen es nicht.)


 

11

Vier indischen Weisheiten


Im Leben ist immer alles genau richtig. Darauf zu vertrauen ist eine gute Basis.....


1. Gesetz:
"Die Person, die dir begegnet, ist immer die richtige."

Niemand tritt rein zufällig in unser Leben. Alle Personen, die uns umgeben, die sich mit uns austauschen, stehen für etwas - entweder, um uns etwas zu lehren oder uns in unserer Situation voranzubringen.


2. Gesetz:
"Das, was passiert, ist das Einzige, das passieren konnte."

Nichts, aber auch absolut nichts von dem, was uns passiert, hätte anders sein können. Nicht einmal das unbedeutendste Detail. Es gibt einfach kein: "Wenn ich das anders gemacht hätte ... , dann wäre es anders gekommen ... " Nein, das, was passiert ist, ist das Einzige, das passieren konnte, und es musste passieren, damit wir unsere Lektion lernen, um vorwärts zu kommen. Alle, ja jede einzelne der Situationen, die uns im Leben widerfahren, sind perfekt, auch wenn unser Verstand und unser Ego sich widersetzen und es nicht akzeptieren.


3. Gesetz:
"Jeder Moment, in dem etwas beginnt, ist der richtige Moment."

Alles beginnt genau im richtigen Moment, nicht früher und nicht später. Wenn wir dafür bereit sind, damit etwas Neues in unser Leben passiert, ist es bereits da, um zu beginnen.


4. Gesetz:
"Was zu Ende ist, ist zu Ende."

So einfach ist es. Wenn etwas in unserem Leben endet, dient es unserer Entwicklung.
Deshalb ist es besser loszulassen und vorwärts zu gehen, beschenkt mit den jetzt bisher gemachten Erfahrungen.


Fazit:
Lass es dir gut gehen. Liebe mit Deinem ganzen Sein im Heute und Jetzt und sei glücklich ohne Ende!


 

10

HABEN und SEIN


Nach ERICH FROMM (* 23. März 1900 in Frankfurt am Main; † 18. März 1980 in Muralto, Schweiz - deutsch-US-amerikanischer Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe) gibt es zwei gegensätzliche Existenzweisen: HABEN oder SEIN.

Wer genau hinschaut, kann aus dieser entscheidenden Grundfrage erkennen, was Menschen wahrhaft (un)glücklich macht.

Warum fühlen immer mehr Menschen eine Leere in sich, obwohl wir doch im Grunde – mehr oder weniger – alles haben?
Denn was wir noch nicht haben, können wir – jeweils im Rahmen unserer Möglichkeiten – kaufen.
Wir alle beginnen aber zu ahnen, dass sich diese Leere auch mit allem Konsum niemals wird füllen lassen.

Die Lebensweise des „Haben-wollens“ ist der psychologische und soziologische Ursprung dieses Gefühls der Leere.
Was ich habe, kann ich verlieren. Wenn somit die eigene Identität hauptsächlich auf dem basiert, was ich habe, dann bin ich, was ich habe. Wenn ich aber dann plötzlich verliere, was ich habe, was oder wer bin ich dann noch?
Um weiterhin zu existieren, wird der „Haben-Mensch“ also sehr stark danach streben zu behalten, was er hat, weil er mit dem Verlust der Dinge auch sein Selbst verlöre.

Der „Sein-Mensch“ hingegen ist, was er ist. Durch den Verlust von Dingen kann ihm sein Selbst daher niemals genommen werden.
Die Voraussetzungen für die Existenzweise des Seins sind Unabhängigkeit, Freiheit und das Vorhandensein kritischer Vernunft.
Ihr wesentlichstes Merkmal ist die Aktivität, nicht im Sinne von Geschäftigkeit, sondern im Sinne eines Tätigseins, des produktiven Gebrauchs der menschlichen Kräfte.
Tätigsein heißt, seine Anlagen, seinen Talenten, seinen Charismen, dem Reichtum menschlicher Gaben Ausdruck zu verleihen, mit denen jeder – wenn auch in verschiedenem Ausmaß und in verschiedenen Kombinationen – ausgestattet ist.
Es bedeutet, sich selbst zu erneuern, zu wachsen, sich zu verströmen, zu lieben, das Gefängnis des eigenen isolierten Ichs zu transzendieren, sich zu interessieren, zu lauschen, zu geben.

Wo sehen Sie sich?

ICH HABE eine Wohnung. Bin ich dort zu Hause?

ICH HABE Erfolg. Bin ich zufrieden?

ICH HABE ein Kind. Bin ich eine Mutter?

ICH HABE Familie. Gebe ich Geborgenheit?

ICH HABE Freunde. Bin ich ihnen nahe – und sind sie es mir?

ICH HABE Bekannte. Kenne ich sie – und kennen sie mich?

ICH HABE Energie. Bin ich aktiv?

ICH HABE Kraft. Bin ich stark?

ICH HABE Nahrung. Doch was schmeckt mir?

ICH HABE Sex. Bin ich hingebungsvoll?

ICH HABE recht. Bin ich gerecht?

ICH HABE eine Meinung. Bin ich im Dialog?

ICH HABE Wissen. Bin ich weise?

ICH HABE Ideen. Bin ich kreativ?

ICH HABE Autorität. Bin ich kompetent?

ICH HABE Wünsche. Weiß ich wirklich, was ich will?

ICH HABE einen Willen. Bin ich mutig?

ICH HABE Möglichkeiten. Bin ich wirklich frei?

ICH HABE Fragen. Brauche ich Antworten?

ICH HABE Kleidung. Bin ich stilvoll?

ICH HABE ein Bett. Schlafe ich gut?

ICH HABE einen Job. Beseelt es mich zu arbeiten?

ICH HABE Pflichten. Bin ich pflichtbewusst?

ICH HABE Zeit. Bin ich gelassen?

ICH HABE die Wahl. Bin ich offen für alles?

ICH HABE die Schuld. Bin ich verantwortlich.

ICH HABE Probleme. Bin ich besorgt?

ICH HABE Sehnsucht. Bin ich unglücklich?

ICH HABE eine Vergangenheit und eine Zukunft. Was bin ich hier und jetzt?

ICH HABE Augen. Sehe ich wirklich hin?

ICH HABE einen Mund. Sage ich, was ist?

ICH HABE Ohren. Höre ich zu?

ICH HABE eine Nase. Kann ich mich und andere riechen?

ICH HABE Glück. Freue ich mich?


Entdeckt in: happinez - www.happinez.de - Jahrgang 9 - Nummer 7 – 2018 – Seiten 81 - 88 / Text: Sebastian Hess - Interview mit Dr. Rainer Funk (Erich-Fromm-Gesellschaft) 

Der Text wurde stark zusammengefasst, hier und da leicht geändert & ergänzt, aber ansonsten weitgehend wörtlich übernommen.

Die ausdrückliche Erlaubnis für die Veröffentlichung wurde mit E-Mail vom 08.06.2021 erteilt durch Frau Christiane Schönemann (Redaktionsleitung der happinez) - Bauer Special Interest KG, Burchardstr. 11, 20077 Hamburg, E-Mail: Christiane.Schoenemann@bauermedia.com, www.bauermedia.com


 

9

Perspektivwechsel


Manchmal muss man im Leben einfach mal den Blickwinkel ändern, einen Perspektivwechsel vornehmen.
So ergibt sich beim "Vorwärts-Lesen" dieses Textes eine völlig andere Aussage, wie wenn man den identischen Text Zeile für Zeile "rückwärts liest".
 

Leider ist uns der/die Autor/in dieses Textes nicht bekannt. Gerne ergänzen wir seine/ihre Daten, wenn er/sie es uns mitteilt. Vielen Dank.


 

8

Zwei Sichtweisen


Es gibt im Leben immer zwei Sichtweisen und immer 2 Seiten einer Münze bzw. einer Medaille. Daher sollte man nicht nur durch die eigene Brille auf die Lebenssituationen und Probleme schauen, sondern immer auch versuchen, sich in die Lage des anderen zu versetzen und dessen Sichtweise zu kennen und zu verstehen.
 

Leider ist uns der/die Grafiker//in bzw. Autor/in dieser aussagekräftigen Zeichnung nicht bekannt. Gerne ergänzen wir seine/ihre Daten, wenn er/sie es uns mitteilt. Vielen Dank.


 

7

Abschalten


Abschalten und ausschalten sind wichtig. Wir müssen nicht immer erreichbar sein für Familie, Freunde, Kollegen oder den Chef.
Nehmen Sie sich Auszeiten von der ständigen Erreichbarkeit. Digitaler Dauer-Lärm beeinträchtigt ihr Wohlbefinden zunehmend.
Wir müssen bewusst lernen, uns intensiver auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren.
Zumindest an den Wochenenden sollte man daher "vorsätzlich" das Handy ausschalten, die WLAN-Verbindungen trennen und stattdessen Zeit in der Natur verbringen -  alleine oder auch mit den Liebsten.


 

6

Der Seestern - Der Unterschied


Als der alte Mann bei Sonnenuntergang den Strand entlang ging, 
sah er vor sich einen jungen Mann, der Seesterne aufhob und ins Meer warf.
Nachdem er ihn schließlich eingeholt hatte.fragte er ihn, warum er das denn tue.
Die Antwort war, dass die gestrandeten Seesterne sterben würden,
wenn sie bis Sonnenaufgang hier liegen blieben.

"Aber der Strand ist viele, viele Kilometer lang und tausende Seesterne liegen hier", erwiderte der Akte.
"Was macht es also für einen Unterschied, wenn du dich abmühst?"
Der junge Mann blickte auf den Seestern in seiner Hand und warf ihn in die rettenden Wellen.
Dann meinte er: "Für diesen hier macht es einen Unterschied!"

WILLIAM ASHBURNE

 

5

Wo das EINE ist, kann das ANDERE nicht sein


Wo Liebe ist und Weisheit, da ist nicht Furcht noch Unwissenheit.
Wo Geduld ist und Demut, da ist nicht Zorn noch Verwirrung.
Wo Armut ist mit Fröhlichkeit, da ist nicht Habsucht noch Geiz.
Wo Ruhe ist und Betrachtung, da ist nicht Aufregung noch unsteter Geist.
Wo die Furcht des Herrn ist, sein Haus zu bewachen, da kann der Feind keinen Ort zum Eindringen finden.
Wo Erbarmen ist und Besonnenheit, da ist nicht Überfluss noch Verhärtung.

FRANZISKUS VON ASSISI

 

4

Veränderungsbereitschaft


Jeder von uns hat Grenzen im Kopf. Jede(r)!⁠

Die Bausteine dieser Mauern im Kopf sind die Gewohnheiten, Dogmen, Regeln, Riten, Traditionen, Tabus und nie hinterfragten Überzeugungen, deren Wahrheitsanspruch als unumstößlich gilt. Wir alle sind Geiseln unserer unreflektierten Überzeugungen.

Aber das heißt auch: Wir alle haben die Wahl, unsere Glaubenssätze immer wieder zu hinterfragen und kritisch zu reflektieren. Jeden Tag aufs Neue!⁠

Wer zu sehr am Ist-Zustand klebt, erlebt jede Abweichung als Verlust. Und dieser Verlust wiegt in der Vorstellung sehr viel schwerer als der mögliche Gewinn, der durch das Loslassen entstehen könnte. Das Zauberwort in diesem Zusammenhang lautet Veränderungsbereitschaft.⁠ 

FÖRSTER & KREUZ _ Newsletter vom 22.01.2021

 

3

Risiko


Es gibt zwei verschiedene Haltungen gegenüber dem Leben.
Die eine: Streben nach Sicherheit.
Die andere: Sich über Schicksal und Zeit und alles das zu erheben.
Das Risiko muss man bejahen: Man arbeitet ohne Seil.
Es macht nichts, wenn man sich außen verletzt: innen bleibt mal heil.
Das ist die Haltung der Sucher und Finder: Nicht auf Sicherheit, auf Sinn eingestellt, können sie auf fast alles verzichten, nur nicht auf ihren Entwurf von der Welt.

EVA STRITTMATTER

 

2

Your time is limited ...


Your time is limited, so don't waste it living someone else's life. Don't be trapped by dogma - which is living with the results of other people's thinking. Don't let the noise of other's opinions drown out your own inner voice. And most important, have the courage to follow your heart and intuition.

Ihre Zeit ist begrenzt, verschwenden Sie sie also nicht damit, das Leben eines anderen zu leben. Lassen Sie sich nicht vom Dogma fangen - das mit den Ergebnissen des Denkens anderer Menschen lebt. Lass nicht zu, dass der Lärm der Meinungen anderer deine eigene innere Stimme übertönt. Und vor allem haben Sie den Mut, Ihrem Herzen und Ihrer Intuition zu folgen.

STEVE JOBS

 

1

FARN und BAMBUS ...


Jeder Mensch hat eine andere, eigene BESTIMMUNG.

Warum man sich nicht immer mit anderen vergleichen sollte, kann man aus der Geschichte vom Zen-Meister und den unterschiedlichen Entwicklungen von FARN und BAMBUS trotz gleichzeitiger Aussaat gut verstehen.

Hier geht es zur Geschichte: https://mymonk.de/bambus/


Es war einmal eine Frau. Die hatte ihren Job gekündigt, ihre Beziehung gekündigt, ihren Glauben gekündigt. Denn nichts lief auch nur annähernd so, wie sie es sich wünschte. Jahrelang hatte sie dafür gekämpft, mehr geliebt zu werden, mehr Freunde, mehr Geld und wenigstens ein bisschen mehr Glück zu haben. Doch es passierte: nichts. Garnichts. Frustration und Überdruss flossen durch ihre Adern und in jede einzelne Zelle ihres Körpers. Sie hatte genug von allem, von allen, von ihrem Leben vor allem. Und davon, dass andere Menschen so viel weiter waren als sie.

Vor dem geplanten Schlussstrich ging sie zu einem Zen-Meister. Der war in der ganzen Gegend berühmt für seine Weisheit, und na ja, sein Rat kostete auch nichts.

„Kannst Du mir einen Grund nennen, nicht aufzugeben?“, fragte sie den Meister.

Seine Antwort überraschte die Frau.

„Schau Dich um. Siehst Du den Farn und den Bambus hier im Garten? Als ich die Samen des Farns und des Bambus pflanzte, kümmerte ich mich um beide sehr gut. Ich gab ihnen Licht und Wasser. Und rasch wuchs der Farn aus der Erde. Sein schönes Grün bedeckte schon bald den Boden. Vom Bambussamen hingegen war keine Spur zu sehen. Aber ich gab ihn nicht auf.

Im zweiten Jahr wurde der Farn noch prächtiger. Vom Bambus sah ich wieder nichts. Doch ich gab ihn nicht auf. Im dritten Jahr war immer noch nicht zu sehen, doch ich gab nicht auf. Im vierten Jahr immer noch nichts, doch ich gab nicht auf.

Dann, im fünften Jahr, kam ein winziger Sprössling aus der Erde. Verglichen mit dem Farn nur ein Witz. Aber sechs Monate später war der Bambus über zehn Meter hoch gewachsen.

Ich hatte fünf Jahre gebraucht, um seine Wurzeln wachsen zu lassen. Die machten ihn stark und sorgten für sein Überleben.

Weißt Du, dass Du in all den Jahren des Kampfes ohne sichtbaren Erfolg in Wahrheit Deine Wurzeln hast wachsen lassen?

Vergleiche Dich nicht mit anderen. Der Bambus hatte eine andere Bestimmung als der Farn. Trotzdem machen beide den Garten schön.

Deine Zeit wird kommen. Du wirst hoch wachsen.“

„Wie hoch sollte ich wachsen, Meister?“, fragte die Frau.

„Wie hoch wird der Bambus wachsen?“, fragte der Meister zurück.

„So hoch er kann?“

„Ja. Wachse einfach, so hoch wie Du kannst.“

Gib nicht auf. Es warten noch gute Dinge auf Dich.


 

Ge-DANK-en

Über-Blick

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