12

Zeige Widerstandsfähigkeit durch Kunst, Freude, Vertrauen und Liebe.


Der Häuptling der Hopi-Indianer, White Eagle, äusserte sich vor einigen Tagen zur aktuellen Situation:

"Diesen Moment, den die Menschheit gerade erlebt, kann man als eine Tür oder ein Loch betrachten. 
Die Entscheidung, ob du in das Loch oder durch die Tür fällst, liegt bei dir. 

Wenn du 24 Stunden am Tag die Nachrichten konsumierst, mit negativer Energie, ständig nervös, pessimistisch, wirst du in dieses Loch fallen.
Aber wenn du die Gelegenheit ergreifst, dich selbst zu betrachten, über Leben und Tod nachzudenken, dich um dich selbst und andere zu kümmern, dann wirst du durch das Portal gehen.
Kümmere dich um dein Zuhause, kümmere dich um deinen Körper. Verbinde dich mit deinem spirituellen Zuhause. 
Wenn man sich um sich selbst kümmert, kümmert man sich gleichzeitig auch um alle anderen.

Unterschätze die spirituelle Dimension dieser Krise nicht. Nimm die Perspektive eines Adlers ein, der alles von oben sieht und einen weiten Blick hat. 
Diese Krise ist eine soziale Frage, aber auch eine spirituelle Frage. Die beiden gehen Hand in Hand.
Ohne die soziale Dimension verfallen wir in Fanatismus. Ohne die geistige Dimension verfallen wir in Pessimismus und Aussichtslosigkeit.
Du bist bereit, dich dieser Krise zu stellen. Hole deinen Werkzeugkasten und benutze alle Werkzeuge, die dir zur Verfügung stehen.

Lerne Widerstand am Beispiel der indigenen und afrikanischen Völker: Wir wurden und werden ausgerottet. Aber wir haben nie aufgehört zu singen, zu tanzen, ein Feuer anzuzünden und uns zu freuen.
Fühle dich nicht schuldig, wenn du in diesen schwierigen Zeiten glücklich bist. Traurig oder wütend zu sein, hilft überhaupt nicht. Widerstand ist Widerstand durch Freude!
Du hast das Recht, stark und positiv zu sein. Und es gibt keinen anderen Weg, dies zu tun, als eine schöne, glückliche und strahlende Haltung zu bewahren.
Es hat nichts mit Entfremdung (Unwissenheit über die Welt) zu tun. Es ist eine Strategie des Widerstandes.
Wenn wir die Schwelle überschreiten, haben wir einen neuen Blick auf die Welt, weil wir uns unseren Ängsten und Schwierigkeiten gestellt haben. Das ist alles, was du jetzt tun kannst:
- Gelassenheit im Sturm
- Ruhe bewahren, jeden Tag beten
- Mache es dir zur Gewohnheit, dem Heiligen jeden Tag zu begegnen.
Zeige Widerstandsfähigkeit durch Kunst, Freude, Vertrauen und Liebe.

Häuptling der Hopi-Indianer, White Eagle 9. Juli 2021 

(Der Text wurde aus Facebook kopiert ... ob er wirklich von White Eagle stammt und ob es ihn wirklich gibt - WIR wissen es nicht.)


 

11

Vier indischen Weisheiten


Im Leben ist immer alles genau richtig. Darauf zu vertrauen ist eine gute Basis.....


1. Gesetz:
"Die Person, die dir begegnet, ist immer die richtige."

Niemand tritt rein zufällig in unser Leben. Alle Personen, die uns umgeben, die sich mit uns austauschen, stehen für etwas - entweder, um uns etwas zu lehren oder uns in unserer Situation voranzubringen.


2. Gesetz:
"Das, was passiert, ist das Einzige, das passieren konnte."

Nichts, aber auch absolut nichts von dem, was uns passiert, hätte anders sein können. Nicht einmal das unbedeutendste Detail. Es gibt einfach kein: "Wenn ich das anders gemacht hätte ... , dann wäre es anders gekommen ... " Nein, das, was passiert ist, ist das Einzige, das passieren konnte, und es musste passieren, damit wir unsere Lektion lernen, um vorwärts zu kommen. Alle, ja jede einzelne der Situationen, die uns im Leben widerfahren, sind perfekt, auch wenn unser Verstand und unser Ego sich widersetzen und es nicht akzeptieren.


3. Gesetz:
"Jeder Moment, in dem etwas beginnt, ist der richtige Moment."

Alles beginnt genau im richtigen Moment, nicht früher und nicht später. Wenn wir dafür bereit sind, damit etwas Neues in unser Leben passiert, ist es bereits da, um zu beginnen.


4. Gesetz:
"Was zu Ende ist, ist zu Ende."

So einfach ist es. Wenn etwas in unserem Leben endet, dient es unserer Entwicklung.
Deshalb ist es besser loszulassen und vorwärts zu gehen, beschenkt mit den jetzt bisher gemachten Erfahrungen.


Fazit:
Lass es dir gut gehen. Liebe mit Deinem ganzen Sein im Heute und Jetzt und sei glücklich ohne Ende!


 

10

HABEN und SEIN


Nach ERICH FROMM (* 23. März 1900 in Frankfurt am Main; † 18. März 1980 in Muralto, Schweiz - deutsch-US-amerikanischer Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe) gibt es zwei gegensätzliche Existenzweisen: HABEN oder SEIN.

Wer genau hinschaut, kann aus dieser entscheidenden Grundfrage erkennen, was Menschen wahrhaft (un)glücklich macht.

Warum fühlen immer mehr Menschen eine Leere in sich, obwohl wir doch im Grunde – mehr oder weniger – alles haben?
Denn was wir noch nicht haben, können wir – jeweils im Rahmen unserer Möglichkeiten – kaufen.
Wir alle beginnen aber zu ahnen, dass sich diese Leere auch mit allem Konsum niemals wird füllen lassen.

Die Lebensweise des „Haben-wollens“ ist der psychologische und soziologische Ursprung dieses Gefühls der Leere.
Was ich habe, kann ich verlieren. Wenn somit die eigene Identität hauptsächlich auf dem basiert, was ich habe, dann bin ich, was ich habe. Wenn ich aber dann plötzlich verliere, was ich habe, was oder wer bin ich dann noch?
Um weiterhin zu existieren, wird der „Haben-Mensch“ also sehr stark danach streben zu behalten, was er hat, weil er mit dem Verlust der Dinge auch sein Selbst verlöre.

Der „Sein-Mensch“ hingegen ist, was er ist. Durch den Verlust von Dingen kann ihm sein Selbst daher niemals genommen werden.
Die Voraussetzungen für die Existenzweise des Seins sind Unabhängigkeit, Freiheit und das Vorhandensein kritischer Vernunft.
Ihr wesentlichstes Merkmal ist die Aktivität, nicht im Sinne von Geschäftigkeit, sondern im Sinne eines Tätigseins, des produktiven Gebrauchs der menschlichen Kräfte.
Tätigsein heißt, seine Anlagen, seinen Talenten, seinen Charismen, dem Reichtum menschlicher Gaben Ausdruck zu verleihen, mit denen jeder – wenn auch in verschiedenem Ausmaß und in verschiedenen Kombinationen – ausgestattet ist.
Es bedeutet, sich selbst zu erneuern, zu wachsen, sich zu verströmen, zu lieben, das Gefängnis des eigenen isolierten Ichs zu transzendieren, sich zu interessieren, zu lauschen, zu geben.

Wo sehen Sie sich?

ICH HABE eine Wohnung. Bin ich dort zu Hause?

ICH HABE Erfolg. Bin ich zufrieden?

ICH HABE ein Kind. Bin ich eine Mutter?

ICH HABE Familie. Gebe ich Geborgenheit?

ICH HABE Freunde. Bin ich ihnen nahe – und sind sie es mir?

ICH HABE Bekannte. Kenne ich sie – und kennen sie mich?

ICH HABE Energie. Bin ich aktiv?

ICH HABE Kraft. Bin ich stark?

ICH HABE Nahrung. Doch was schmeckt mir?

ICH HABE Sex. Bin ich hingebungsvoll?

ICH HABE recht. Bin ich gerecht?

ICH HABE eine Meinung. Bin ich im Dialog?

ICH HABE Wissen. Bin ich weise?

ICH HABE Ideen. Bin ich kreativ?

ICH HABE Autorität. Bin ich kompetent?

ICH HABE Wünsche. Weiß ich wirklich, was ich will?

ICH HABE einen Willen. Bin ich mutig?

ICH HABE Möglichkeiten. Bin ich wirklich frei?

ICH HABE Fragen. Brauche ich Antworten?

ICH HABE Kleidung. Bin ich stilvoll?

ICH HABE ein Bett. Schlafe ich gut?

ICH HABE einen Job. Beseelt es mich zu arbeiten?

ICH HABE Pflichten. Bin ich pflichtbewusst?

ICH HABE Zeit. Bin ich gelassen?

ICH HABE die Wahl. Bin ich offen für alles?

ICH HABE die Schuld. Bin ich verantwortlich.

ICH HABE Probleme. Bin ich besorgt?

ICH HABE Sehnsucht. Bin ich unglücklich?

ICH HABE eine Vergangenheit und eine Zukunft. Was bin ich hier und jetzt?

ICH HABE Augen. Sehe ich wirklich hin?

ICH HABE einen Mund. Sage ich, was ist?

ICH HABE Ohren. Höre ich zu?

ICH HABE eine Nase. Kann ich mich und andere riechen?

ICH HABE Glück. Freue ich mich?


Entdeckt in: happinez - www.happinez.de - Jahrgang 9 - Nummer 7 – 2018 – Seiten 81 - 88 / Text: Sebastian Hess - Interview mit Dr. Rainer Funk (Erich-Fromm-Gesellschaft) 

Der Text wurde stark zusammengefasst, hier und da leicht geändert & ergänzt, aber ansonsten weitgehend wörtlich übernommen.

Die ausdrückliche Erlaubnis für die Veröffentlichung wurde mit E-Mail vom 08.06.2021 erteilt durch Frau Christiane Schönemann (Redaktionsleitung der happinez) - Bauer Special Interest KG, Burchardstr. 11, 20077 Hamburg, E-Mail: Christiane.Schoenemann@bauermedia.com, www.bauermedia.com


 

9

Perspektivwechsel


Manchmal muss man im Leben einfach mal den Blickwinkel ändern, einen Perspektivwechsel vornehmen.
So ergibt sich beim "Vorwärts-Lesen" dieses Textes eine völlig andere Aussage, wie wenn man den identischen Text Zeile für Zeile "rückwärts liest".
 

Leider ist uns der/die Autor/in dieses Textes nicht bekannt. Gerne ergänzen wir seine/ihre Daten, wenn er/sie es uns mitteilt. Vielen Dank.


 

8

Zwei Sichtweisen


Es gibt im Leben immer zwei Sichtweisen und immer 2 Seiten einer Münze bzw. einer Medaille. Daher sollte man nicht nur durch die eigene Brille auf die Lebenssituationen und Probleme schauen, sondern immer auch versuchen, sich in die Lage des anderen zu versetzen und dessen Sichtweise zu kennen und zu verstehen.
 

Leider ist uns der/die Grafiker//in bzw. Autor/in dieser aussagekräftigen Zeichnung nicht bekannt. Gerne ergänzen wir seine/ihre Daten, wenn er/sie es uns mitteilt. Vielen Dank.


 

7

Abschalten


Abschalten und ausschalten sind wichtig. Wir müssen nicht immer erreichbar sein für Familie, Freunde, Kollegen oder den Chef.
Nehmen Sie sich Auszeiten von der ständigen Erreichbarkeit. Digitaler Dauer-Lärm beeinträchtigt ihr Wohlbefinden zunehmend.
Wir müssen bewusst lernen, uns intensiver auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren.
Zumindest an den Wochenenden sollte man daher "vorsätzlich" das Handy ausschalten, die WLAN-Verbindungen trennen und stattdessen Zeit in der Natur verbringen -  alleine oder auch mit den Liebsten.


 

6

Der Seestern - Der Unterschied


Als der alte Mann bei Sonnenuntergang den Strand entlang ging, 
sah er vor sich einen jungen Mann, der Seesterne aufhob und ins Meer warf.
Nachdem er ihn schließlich eingeholt hatte.fragte er ihn, warum er das denn tue.
Die Antwort war, dass die gestrandeten Seesterne sterben würden,
wenn sie bis Sonnenaufgang hier liegen blieben.

"Aber der Strand ist viele, viele Kilometer lang und tausende Seesterne liegen hier", erwiderte der Akte.
"Was macht es also für einen Unterschied, wenn du dich abmühst?"
Der junge Mann blickte auf den Seestern in seiner Hand und warf ihn in die rettenden Wellen.
Dann meinte er: "Für diesen hier macht es einen Unterschied!"

WILLIAM ASHBURNE

 

5

Wo das EINE ist, kann das ANDERE nicht sein


Wo Liebe ist und Weisheit, da ist nicht Furcht noch Unwissenheit.
Wo Geduld ist und Demut, da ist nicht Zorn noch Verwirrung.
Wo Armut ist mit Fröhlichkeit, da ist nicht Habsucht noch Geiz.
Wo Ruhe ist und Betrachtung, da ist nicht Aufregung noch unsteter Geist.
Wo die Furcht des Herrn ist, sein Haus zu bewachen, da kann der Feind keinen Ort zum Eindringen finden.
Wo Erbarmen ist und Besonnenheit, da ist nicht Überfluss noch Verhärtung.

FRANZISKUS VON ASSISI

 

4

Veränderungsbereitschaft


Jeder von uns hat Grenzen im Kopf. Jede(r)!⁠

Die Bausteine dieser Mauern im Kopf sind die Gewohnheiten, Dogmen, Regeln, Riten, Traditionen, Tabus und nie hinterfragten Überzeugungen, deren Wahrheitsanspruch als unumstößlich gilt. Wir alle sind Geiseln unserer unreflektierten Überzeugungen.

Aber das heißt auch: Wir alle haben die Wahl, unsere Glaubenssätze immer wieder zu hinterfragen und kritisch zu reflektieren. Jeden Tag aufs Neue!⁠

Wer zu sehr am Ist-Zustand klebt, erlebt jede Abweichung als Verlust. Und dieser Verlust wiegt in der Vorstellung sehr viel schwerer als der mögliche Gewinn, der durch das Loslassen entstehen könnte. Das Zauberwort in diesem Zusammenhang lautet Veränderungsbereitschaft.⁠ 

FÖRSTER & KREUZ _ Newsletter vom 22.01.2021

 

3

Risiko


Es gibt zwei verschiedene Haltungen gegenüber dem Leben.
Die eine: Streben nach Sicherheit.
Die andere: Sich über Schicksal und Zeit und alles das zu erheben.
Das Risiko muss man bejahen: Man arbeitet ohne Seil.
Es macht nichts, wenn man sich außen verletzt: innen bleibt mal heil.
Das ist die Haltung der Sucher und Finder: Nicht auf Sicherheit, auf Sinn eingestellt, können sie auf fast alles verzichten, nur nicht auf ihren Entwurf von der Welt.

EVA STRITTMATTER

 

2

Your time is limited ...


Your time is limited, so don't waste it living someone else's life. Don't be trapped by dogma - which is living with the results of other people's thinking. Don't let the noise of other's opinions drown out your own inner voice. And most important, have the courage to follow your heart and intuition.

Ihre Zeit ist begrenzt, verschwenden Sie sie also nicht damit, das Leben eines anderen zu leben. Lassen Sie sich nicht vom Dogma fangen - das mit den Ergebnissen des Denkens anderer Menschen lebt. Lass nicht zu, dass der Lärm der Meinungen anderer deine eigene innere Stimme übertönt. Und vor allem haben Sie den Mut, Ihrem Herzen und Ihrer Intuition zu folgen.

STEVE JOBS

 

1

FARN und BAMBUS ...


Jeder Mensch hat eine andere, eigene BESTIMMUNG.

Warum man sich nicht immer mit anderen vergleichen sollte, kann man aus der Geschichte vom Zen-Meister und den unterschiedlichen Entwicklungen von FARN und BAMBUS trotz gleichzeitiger Aussaat gut verstehen.

Hier geht es zur Geschichte: https://mymonk.de/bambus/


 

Ge-DANK-en

Über-Blick

.